Neuer James Bond: Alle Infos zum nächsten 007-Darsteller

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Neuer James Bond: Wer wird der nächste 007?

Seit Daniel Craig im Herbst 2021 in „Keine Zeit zu sterben“ ein letztes Mal die Waffe zog, fragen sich Fans, Regisseure und Branchenkenner dieselbe Frage: Wer wird der neuer James Bond? Die Spekulationen haben nach dem Erfolg von Craigs Abschied gut Fahrt aufgenommen, die Produktionsfirma Eon Productions hält sich aber weiterhin bedeckt. Bekannt ist bisher vor allem, dass Amazon MGM Studios seit 2022 die kreative Mitkontrolle hält und dass ein komplett neues Kapitel beginnt – mit jüngerer Besetzung, neuer Crew und einer Geschichte, die ohne Anspielungen auf alte Figuren auskommen soll.

Dieser Überblick fasst zusammen, was bisher offiziell bestätigt wurde, welche Namen seit Jahren gehandelt werden, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist und welche handwerklichen Veränderungen der Wechsel mit sich bringt. Wer nur wissen will, wann der neue 007 ins Kino kommt, findet am Ende des Artikels eine kurze Zeitleiste.

Was bisher offiziell zum neuen James Bond bestätigt ist

Die Verantwortlichen bei Eon Productions und Amazon MGM Studios kommunizieren bewusst sparsam. Wer sich über den neuen James Bond informieren will, muss daher zwischen Marketing-Botschaften, Vertragsdetails und Gerüchten trennen. Die folgenden Punkte sind entweder von offizieller Seite bestätigt oder aus zuverlässigen Branchenquellen wie Variety, The Hollywood Reporter oder dem Branchendienst Deadline dokumentiert.

  • Im Februar 2025 stellten Eon und Amazon offiziell die neue kreative Führung vor: Amy Pascal und David Heyman übernehmen als Produzenten, die Regie soll laut Pressemitteilung ein Duo aus einem „etablierten Kinoregisseur und einer aufstrebenden Stimme“ übernehmen.
  • Ein Veröffentlichungstermin beim zuständigen Verleih steht noch nicht fest. Brancheninsider gehen aktuell von einer möglichen Premiere im Jahr 2026 oder 2027 aus, wobei die Dreharbeiten frühestens 2026 beginnen könnten.
  • Bond-Regisseur Cary Joji Fukunaga, der bereits „Keine Zeit zu sterben“ inszenierte, ist aus dem Projekt ausgeschieden. Auch Drehbuchautorin Phoebe Waller-Bridge arbeitet nicht mehr am Skript.
  • Daniel Craig bleibt als Darsteller endgültig außen vor. Das haben sowohl er selbst in mehreren Interviews als auch Barbara Broccoli und Michael G. Wilson bestätigt.
  • Der nächste Film wird ein vollständiger Neustart, keine direkte Fortsetzung der Craig-Ära. Verbindungen zu Charakteren wie M, Q oder Moneypenny sollen neu erzählt werden, ohne auf Craigs Figur Bezug zu nehmen.

Was offiziell noch fehlt, ist die wichtigste Information überhaupt: der Name des neuen Darstellers. Hier hält sich das Studio traditionell bedeckt, bis alle Verträge unterschrieben sind. Bei Daniel Craig hatte Eon die Besetzung erst am Tag der offiziellen Pressekonferenz im Oktober 2005 bestätigt.

Die meistgenannten Kandidaten für den nächsten 007

Seit Craig seinen Abschied angekündigt hat, tauchen in der Presse immer wieder dieselben Namen auf. Die folgende Tabelle zeigt, wer aktuell am häufigsten gehandelt wird, wie alt die Kandidaten wären und welche bisherigen Erfahrungen sie mitbringen.

Name Alter (Stand 2025) Bisherige Rollen / Hintergrund Wie realistisch ist die Chance?
Aaron Taylor-Johnson 35 „Kick-Ass“, „Tenet“, „Bullet Train“; Erfahrung in Actionfilmen Galt in Branchenberichten 2024 als Top-Favorit, offizielle Bestätigung steht aus
Henry Cavill 42 „Superman“ (DCEU), „The Witcher“, „Argylle“ Wurde mehrfach von Broccoli positiv erwähnt, gilt als erfahrener Actdarsteller
Idris Elba 52 „Luther“, „The Wire“, „Thor“-Reihe Bringe alles mit, ist aber für eine langfristige Verpflichtung womöglich zu alt
Callum Turner 35 „Masters of the Air“, „The Capture“, „Boy Swallows Universe“ Wird intern gehandelt, britische Herkunft und passendes Alter
Tom Hardy 47 „Mad Max: Fury Road“, „Venom“, „Peaky Blinders“ Hat bereits Erfahrung mit Franchise-Rollen, gilt als eigenwillig in der Rollenwahl
Damson Idris 33 „Snowfall“, „F1“ (2025) Jüngster Name im engeren Kreis, gilt als Aufsteiger im Action-Genre
Regé-Jean Page 35 „Bridgerton“, „Dungeons & Dragons“ War nach „Bridgerton“ kurzzeitig Top-Favorit, inzwischen weniger im Gespräch

Wichtig zu wissen: Eine Casting-Liste, die in sozialen Medien kursiert, ist fast immer Spekulation. Selbst Namen wie Aaron Taylor-Johnson oder Callum Turner beruhen auf unbestätigten Berichten britischer Boulevardzeitungen. Solange Eon und Amazon keine Pressekonferenz anberaumen, bleibt die Besetzung reine Vermutung.

Wie läuft das Bond-Casting traditionell ab?

Das Casting für den neuen James Bond folgt seit Jahrzehnten einem sehr ähnlichen Muster. Wer versteht, wie dieser Prozess arbeitet, kann die vielen Gerüchte besser einordnen.

  1. Vorauswahl durch interne Producer: Barbara Broccoli und Michael G. Wilson – inzwischen durch Amy Pascal und David Heyman ergänzt – treffen eine Shortlist, bevor ein Studio überhaupt offiziell einbezogen wird.
  2. Screen-Tests unter Verschluss: Die Kandidaten drehen kurze Szenen, oft in Kostüm und mit Requisiten aus früheren Filmen. Diese Tests finden in der Regel in den Pinewood Studios statt und werden streng geheim gehalten.
  3. Verhandlungen über mehrere Filme: Ein Bond-Darsteller verpflichtet sich vertraglich meist für drei bis sechs Filme. Diese Laufzeit muss vor der offiziellen Bekanntgabe vollständig geklärt sein.
  4. Pressekonferenz als finale Bestätigung: Erst wenn alles unter Dach und Fach ist, lädt das Studio zu einem Pressetermin. In der Vergangenheit fanden diese Termine in London, New York oder direkt am Filmset statt.

Daniel Craig war 38, als er 2005 die Rolle übernahm. Timothy Dalton war 41, Pierce Brosnan 42 und Sean Connery 32. Das Studio bevorzugt also Darsteller zwischen Anfang 30 und Mitte 40, die über mehrere Filme hinweg eine Figur tragen können.

Welche Aufgaben der neue Bond-Darsteller mitbringen muss

Die Rolle des 007 ist weit mehr als Schauspielerei. Wer sie übernimmt, muss sich auf mehrere Belastungen einstellen, die über einen typischen Hollywood-Blockbuster hinausgehen.

  • Pressearbeit über Jahre: Bond-Darsteller absolvieren im Schnitt 200 bis 300 Pressetermine pro Film, dazu Premierenreisen um die ganze Welt und Wohltätigkeitsveranstaltungen im Namen der Marke.
  • Eigene Stuntarbeit: Seit Craig gehört es zum Pflichtprogramm, viele Action-Szenen selbst zu spielen. Ein dreimonatiges Fitnessprogramm und ein zusätzliches Stunttraining gehören fest zum Vertrag.
  • Stimmliche Identifikation: Der neue Darsteller leiht seine Stimme auch Lizenzprodukten, Audioproduktionen und Werbekampagnen, die langfristig mit der Marke verknüpft bleiben.
  • Vorbildfunktion: Bond wird vom Studio offiziell als britische Identifikationsfigur positioniert. Verstöße gegen das öffentliche Image können zu Vertragsstrafen oder frühzeitiger Trennung führen, wie das Beispiel Timothy Dalton zeigt, der nach medienwirksamen Differenzen mit dem Studio ausstieg.

Für viele Schauspieler ist das ein Grund, trotz Interesse abzulehnen. Idris Elba hat in Interviews mehrfach betont, dass er die Rolle „irgendwann“ gerne spielen würde, aber die Bindung an die Marke über Jahrzehnte abschreckend findet.

Veränderungen bei Regie, Drehbuch und Produktion

Mit dem Wechsel bei den Produzenten verändert sich auch das kreative Team. Diese Verschiebungen sind relevant, weil sie den Ton des nächsten Films maßgeblich prägen.

Bereich Bei „Keine Zeit zu sterben“ (2021) Beim nächsten Bond-Film
Produktion Barbara Broccoli & Michael G. Wilson (Eon) Amy Pascal & David Heyman, unterstützt von Eon und Amazon MGM
Regie Cary Joji Fukunaga Noch nicht bestätigt, Gerüchte reichen von Christopher McQuarrie bis zu einer Nachwuchsregisseurin
Drehbuch Neal Purvis, Robert Wade, Phoebe Waller-Bridge Neal Purvis, Robert Wade bleiben als Stammautoren, Skript wird neu geschrieben
Ton Persönliches Drama, ruhigere Action Soll zurück zu „klassischem Bond-Spirit“ mit klaren Schauplätzen und weniger Meta-Erzählung
Budget Rund 250 Millionen US-Dollar (vor Pandemie-Aufschlag) Wird voraussichtlich über 300 Millionen US-Dollar liegen, um neue Drehorte und Actionszenen zu finanzieren

Amy Pascal hat in einem Interview mit dem Hollywood Reporter angedeutet, dass die nächste Ära „Bond wieder zu dem machen wird, was ihn berühmt gemacht hat: eine globale Schnitzeljagd mit Humor, Spannung und großen Schauplätzen“. Ob das eine bewusste Abkehr von Craigs düsterem Ton ist, werden Drehbuch und Casting zeigen.

Wo der neue James Bond gedreht werden könnte

Die Drehorte sind mehr als nur Kulisse. Sie prägen das visuelle Markenimage und beeinflussen das Marketingbudget.

  • London: Bleibt Pflichtprogramm, weil die Marke eng mit dem britischen Geheimdienstimage verknüpft ist. Die Pinewood Studios sind weiterhin Stammproduktionsort.
  • Italien: Rom und die Amalfiküste galten in den 60er- und 80er-Jahren als Standard. In den letzten drei Filmen fehlte Italien, ein Comeback ist plausibel.
  • Skandinavien: Nach dem Erfolg skandinavischer Krimiserien wäre ein Handlungsstrang in Oslo, Stockholm oder Kopenhagen denkbar.
  • Japan: Traditionell wichtig für die Bond-Marke, „Man lebt nur zweimal“ und „Der Mann mit dem goldenen Colt“ spielten dort. Bisher keine Bestätigung für die neue Ära.
  • Lateinamerika: Wenig genutzt in der Craig-Ära, könnte mit neuen Autoren wieder stärker einbezogen werden.

Eine endgültige Drehorte-Liste gibt es nicht, weil sie mit dem Drehbuch verknüpft ist und sich oft noch in der Vorbereitungsphase ändert.

Welche Rolle Amazon MGM Studios wirklich spielt

Seit der Übernahme von MGM durch Amazon im März 2022 für 8,5 Milliarden US-Dollar gehört die Rechte an den Bond-Filmen einem der größten Tech-Konzerne der Welt. Das hat konkrete Folgen für die Marke.

Amazon besitzt seit dem Deal die volle Mitsprache bei Lizenzprodukten, Streaming-Rechten und Merchandise. Das Studio selbst betont, dass die Kinopremiere nicht in Frage steht, aber die parallele Streaming-Auswertung wird wichtiger. Bereits jetzt laufen alle älteren Bond-Filme im Amazon-Abo, und künftige Filme könnten schneller nach dem Kinostart auf Prime Video verfügbar sein als früher.

Für die kreative Auswahl bedeutet das: Amazon bevorzugt Figuren und Stoffe, die sich gut in Serienformate oder Franchise-Strategien einpassen lassen. Das ist ein möglicher Grund, warum die Suche nach dem neuen James Bond besonders gründlich wirkt. Wer den Cast prägt, prägt eine Marke, die Amazon viele Jahre lang monetarisieren will.

Vergleich: Bond-Darsteller der letzten 60 Jahre

Wer die mögliche Auswahl besser einordnen will, wirft am besten einen Blick auf die bisherigen Besetzungen. Die folgende Übersicht zeigt, wie unterschiedlich das Studio in den vergangenen Jahrzehnten kalkuliert hat.

Darsteller Erster Bond-Film Alter bei Debüt Anzahl der Filme Markante Eigenschaft
Sean Connery 1962 32 6 (plus 1 inoffiziell) Setzte den Standard, Charisma statt Schauspielschule
George Lazenby 1969 30 1 Sportlicher Hintergrund, nur ein Auftritt
Roger Moore 1973 45 7 Humorvolle Interpretation, britischer Gentleman-Stil
Timothy Dalton 1987 41 2 Nah an Flemings Romanen, ernster Ton
Pierce Brosnan 1995 42 4 Brücke zwischen klassischem und modernem Bond
Daniel Craig 2006 38 5 Brach mit Image, roh und physisch

Die Tabelle zeigt, dass das Studio schon mehrfach das Risiko gesucht hat, mit einem unkonventionellen Casting neue Zielgruppen zu erreichen. George Lazenby war ein unbekanntes Model, Timothy Dalton ein Charakterdarsteller. Beide Engagements endeten nach kurzer Zeit, beide haben aber den Kurs der Reihe verändert. Ein neuer James Bond muss also nicht zwingend ein etablierter Actionstar sein.

Was sich am Sound und am Titellied ändern könnte

Ein Punkt, der in der Berichterstattung oft untergeht, ist die Filmmusik. Hans Zimmer hat den Score für „Keine Zeit zu sterben“ komponiert, nachdem er den ursprünglich beauftragten Komponisten Dan Romer ersetzt hatte. Ob Zimmer für den nächsten Film zurückkehrt, ist offen.

  • Score: Branchenberichte nennen John Powell („Fluch der Karibik“) und Steven Price („Gravity“) als mögliche Kandidaten.
  • Titellied: Billie Eilish sang 2021 „No Time to Die“. Wer den Titelsong für den nächsten Film schreibt, ist offen. Traditionell wird der Sänger mit dem Schauspieler gemeinsam präsentiert.
  • Titelfolge: Die ikonische Waffenlauf-Sequenz bleibt in der Regel erhalten, bekommt aber visuell ein neues Design, passend zur Ära des neuen Darstellers.

Wirtschaftliche Bedeutung des nächsten Bond-Films

Bond ist nicht nur Kult, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor. Die Marke erwirtschaftet nach Schätzungen der Financial Times jährlich mehrere hundert Millionen US-Dollar durch Lizenzen, Merchandise und Heimkino-Verkäufe. Ein Filmstart ist dabei der wichtigste Multiplikator.

„Skyfall“ (2012) spielte weltweit 1,1 Milliarden US-Dollar ein, „Spectre“ (2015) 880 Millionen, „Keine Zeit zu sterben“ (2021) 774 Millionen. Der nächste Film soll diese Reihe wieder nach oben bringen, weshalb Budgets über 300 Millionen US-Dollar realistisch sind. Für Amazon MGM ist das gleichzeitig Lackmustest: Der Konzern hat den Deal vor allem wegen der weltweiten Strahlkraft der Marke gerechtfertigt. Ein neuer James Bond, der an der Kinokasse schwächelt, wäre daher ein Imageschaden, der über das einzelne Projekt hinausreicht.

Was passiert, bis der erste Trailer erscheint

Vom Drehstart bis zum Trailer vergehen in der Regel 12 bis 18 Monate. Wer sich für den Prozess interessiert, sollte die folgenden Stationen kennen.

  1. Offizielles Casting: Pressekonferenz mit dem neuen Hauptdarsteller, meist in London.
  2. Drehbuchabschluss: Bekanntgabe des finalen Skripts und der groben Handlung.
  3. Drehstart: Foto vom Set mit den Hauptfiguren, oft am ersten Drehtag in Pinewood.
  4. Produktionsphase: Set-Fotos, Cast-Bekanntgaben für Schurken und Bond-Girls.
  5. Erster Teaser: Wird meist ein Jahr vor dem Kinostart veröffentlicht, oft vor einem anderen Großfilm.
  6. Finaler Trailer: Sechs bis acht Wochen vor dem Kinostart, mit Musik aus dem neuen Score.

Sollte der Dreh tatsächlich 2026 beginnen, wäre mit einem Kinostart frühestens Ende 2027 zu rechnen, realistisch eher 2028.

Was Fans tun können, während sie auf den neuen Bond warten

Bis die ersten offiziellen Bilder erscheinen, helfen folgende Schritte, die Wartezeit sinnvoll zu füllen, ohne sich in Gerüchten zu verlieren.

  • Originalstoff lesen: Ian Flemings Romane sind in mehreren deutschen Neuauflagen erhältlich, etwa bei der Diogenes-Verlagsgruppe. Viele der heute bekannten Bond-Elemente stammen direkt aus den Büchern.
  • Dokumentationen schauen: „Everything or Nothing: The Untold Story of 007“ (2012) und die BBC-Doku „Being James Bond“ (2017) mit Daniel Craig geben einen guten Überblick über die Macher hinter der Reihe.
  • Soundtracks neu hören: Die Filmmusik von John Barry, David Arnold und Thomas Newman ist auf Streamingdiensten vollständig verfügbar.
  • Aktuelle Branchenberichte verfolgen: Variety, The Hollywood Reporter und das deutsche Filmmagazin „Blickpunkt:Film“ berichten regelmäßig über Fortschritte beim Casting.

Wer Lust auf vergleichbare Stoffe hat, findet passende Serien in der Übersicht zu den Serien-Highlights auf serienplanet.de sowie aktuelle Kinostarts in den Kinofilmen 2024 auf serienplanet.de.

Häufige Missverständnisse rund um den neuen 007

Bei jeder Bond-Suche tauchen dieselben Fehlannahmen auf. Drei davon tauchen in Kommentarspalten und Foren besonders häufig auf und lassen sich mit den verfügbaren Quellen schnell entkräften.

  • „Es steht schon fest, wird nur nicht verraten“: Falsch. Bei der Craig-Besetzung 2005 war tatsächlich bis kurz vor der Pressekonferenz unklar, ob er den Zuschlag bekommt. Die endgültige Vertragsunterzeichnung kam erst wenige Tage vorher.
  • „Es muss ein Brite sein“: Bisher war jeder Bond-Darsteller britisch, aber im Vertrag gibt es keine Nationalitätsklausel. Idris Elba wurde trotzdem jahrelang als Favorit gehandelt, unter anderem weil das Studio in Interviews betont hat, dass „die Eignung“ entscheidend sei.
  • „Mit dem neuen Streaming-Deal geht es schneller“: Bisherige Aussagen von Amazon deuten eher auf das Gegenteil hin. Der Konzern will Qualität sichern und den Kinostart nicht opfern, was die Produktionsphase eher verlängert.

Часті запитання (FAQ)

Wer wird der neuer James Bond?

Bis Redaktionsschluss gibt es keine offizielle Bestätigung. In Branchenberichten werden Aaron Taylor-Johnson, Callum Turner, Henry Cavill und Damson Idris am häufigsten genannt, eine Pressekonferenz steht aus.

Wann startet der nächste Bond-Film im Kino?

Ein konkreter Kinostart wurde nicht kommuniziert. Mit Drehbeginn 2026 wäre eine Premiere frühestens Ende 2027 realistisch, viele Beobachter rechnen eher mit 2028.

Übernimmt Daniel Craig noch einmal die Rolle?

Nein. Daniel Craig hat seinen Abschied mehrfach bestätigt, auch die Produzenten haben erklärt, dass die Ära Craig abgeschlossen ist. Der nächste Film startet mit einem anderen Darsteller neu.

Welches Studio produziert den neuen Bond?

Die Rechte liegen bei Eon Productions, gemeinsam mit Amazon MGM Studios. Amy Pascal und David Heyman sind die neuen Produzenten, die kreative Führung verlagert sich dadurch leicht nach Hollywood.

Wo wird der neue Bond gedreht?

Eine offizielle Drehorte-Liste gibt es noch nicht. Sicher ist London als Handlungsort und Pinewood Studios als Produktionsstandort, weitere Länder werden mit dem Drehbuch festgelegt.

Wird der nächste Bond im Streamingkatalog laufen?

Ja, allerdings erst nach dem Kinostart. Amazon hat mehrfach betont, dass der Kinostart nicht ersetzt wird. Ein konkreter Streamingtermin wird mit dem Kinostart zusammen angekündigt.

Wer schreibt das Drehbuch?

Die Stammautoren Neal Purvis und Robert Wade sind weiter an Bord, Phoebe Waller-Bridge ist aus dem Projekt ausgeschieden. Das Skript wird komplett neu geschrieben.

Wie viel Budget hat der neue Bond-Film?

Eine offizielle Zahl gibt es nicht. Branchenberichte rechnen mit mehr als 300 Millionen US-Dollar, vor allem wegen der höheren Streaming-Beteiligung und der aufwendigen Actionszenen.

Gibt es schon ein Titellied für den neuen Bond?

Nein, das Titellied wird traditionell erst nach der Casting-Entscheidung und der Komposition des Scores ausgewählt. Sängerin oder Sänger werden gemeinsam mit dem Hauptdarsteller vorgestellt.

Warum dauert das Casting so lange?

Die Rolle ist vertraglich an mehrere Filme und umfangreiche Marketingverpflichtungen gebunden. Erfahrungsgemäß vergehen vom Casting-Start bis zur Pressekonferenz 12 bis 18 Monate.

Praktische Zeitleiste bis zum nächsten Bond-Start

Wer den Überblick behalten will, kann sich an folgender Reihenfolge orientieren. Die Angaben basieren auf bisherigen Veröffentlichungszyklen und sind Schätzungen.

Phase Erwarteter Zeitraum Was dabei bekannt wird
Casting-Bekanntgabe 2025 oder Anfang 2026 Name des neuen Hauptdarstellers, Foto, erste Interviews
Drehbuchabschluss Anschließend, 6 bis 9 Monate später Grober Handlungsbogen, Schauplätze, mögliche Schurkenbesetzung
Drehstart 2026 Set-Fotos, Bestätigung der Nebendarsteller, Studio-Updates
Erster Teaser 12 Monate vor Kinostart Visuelle Identität des Films, erste Szenen, neue Titelmelodie
Kinostart Ende 2027 oder 2028 Weltpremiere, Pressetour, Streamingstart wenige Wochen später

Was bleibt, wenn der neue James Bond bekannt gegeben wird

Sobald das Studio den neuen James Bond offiziell vorstellt, beginnt eine zweite Diskussion: Passt der Darsteller zur Marke, zur Regie, zur geplanten Story? In der Vergangenheit waren die ersten Reaktionen bei jedem Casting skeptisch, von Connery über Brosnan bis Craig. Erst der erste Trailer und der fertige Film haben gezeigt, ob die Wahl funktioniert.

Bis dahin gilt: seriöse Branchenquellen lesen, Gerüchte in sozialen Medien ignorieren und sich auf den Neustart freuen, ohne alte Erwartungen mitzuschleppen. Bond bleibt ein Stück Popkultur, das sich alle paar Jahre neu erfindet – und genau das macht die Marke seit über 60 Jahren aus.

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